81. Tag der Erinnerung und Mahnung
Am Sonntag 13. September 2026 im Haus Franz-Mehring-Platz 1
Immer am zweiten Sonntag im September gedenken wir der Opfer des Faschismus. Überlebende der Konzentrationslager und Zuchthäuser begründeten kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs diese Tradition: am 9. September 1945 versammelten sie sich zusammen mit hunderttausend Berlinerinnen und Berlinern, um an alle Opfer der Verbrechen der Faschisten zu erinnern. Es war eine kraftvolle Kundgebung gegen Krieg und Faschismus.
Die sich immer weiter verstärkende Gefahr von rechtsextremen Parteien und Bewegungen und ihre Wahlerfolge zeigen aus unserer Sicht, wie wichtig es ist, die Erinnerung an die Opfer des Faschismus wachzuhalten und immer wieder auf die Gefahren hinzuweisen, die von einem weiteren Erstarken dieser Kräfte in unserer heutigen Zeit ausgehen.
Als Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg – organisieren wir diesen Tag nun schon seit vielen Jahren. Er verbindet heute das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes mit wichtigen Debatten der Gegenwart.
Wir planen mehrere Diskussionspodien, u.a. zum Thema
- Kulturkampf von rechts und neue Medien
- Wahljahr 2026 – welche konkrete Gefahr droht bei absoluter Mehrheit, einer Regierungsbeteiligung oder einer Sperrminorität der AfD in einem Parlament auf Landesebene
- Erinnerungskultur neu denken
Wie immer freuen wir uns auf abwechslungsreiche musikalische Gäste und wollen verschiedenen Initiativen und Gruppierungen der Zivilgesellschaft die Möglichkeit geben, miteinander, mit uns und unseren Gästen ins Gespräch zu kommen.
Gern könnt ihr euch an der Vorbereitung des Tages beteiligen. Die Termine zu den Vorbereitungstreffen senden wir euch gern zu. Ihr erreicht uns unter koordination@vvn-bda.de .
Wir freuen uns darauf, euch am 13. September 2026 begrüßen zu können!
Der Aufruf zum ersten Tag der Mahnung – 1945


